Maria Schneider

Ihre Werke entstehen hauptsächlich in den Bereichen Bildhauerei, Installationen, Fotografie und Grafik.

About

Maria Schneider wurde am 26.06.1992 in Graz geboren und verbrachte ihre Kindheit in St. Ruprecht an der Raab. Mit 14 begann sie die HTBLuVA Ortweinschule Graz, Fachsparte Fotografie und MultimediaArt zu besuchen, schloss diese 2011 mit der Matura ab und arbeitete danach in Graz. Seit 2014 lebt sie auch dort und besuchte von 2015 bis 2017 die Meisterklasse für Bildhauerei an der Ortweinschule Graz. Für ihre Abschlussarbeit bekam Sie von der Kulturinitiative „Kürbis Wies“ ein Stipendium das im Frühjahr 2018 in Form eines 6-Wöchigen „artist in residence“ Aufenthalts stattfand. Sie ist Mitglied im Kunstverein „Roter Keil“ wo sich auch ihr Atelier befindet.

Ausstellungen/Künstlerische Tätigkeit:
2008 Teilnahme und Ausstellung photo_graz 08
2010 Mithilfe bei der interaktiven Installation photo_graz 010
2010 Green Panther: Videoeinreichung für die Kategorie „young creatives“
2011 Ausstellung Fotografie Ortweinschule - Rathaus Fotogalerie
2011 Ausstellung Galerie Lendl: Junge Fotografie aus der Steiermark
2017 (Juni/Juli) Präsenation der Abschlussarbeiten der Meisterklassen - Rauminstallation
2018 “Desain” - interaktive Skulpturen in kollaboration mit “some designers” - Designmonat Graz/Rostfest
2018 “Der Frackzwang” - Stück von Günther Brus umgesetzt von “das Planetenpartyprinzip” - Bühnenbild
2018 Stipendium der Kulturinitiative “Kürbis” Wies - Rauminstallation
2018 Musikvideo für “Bird of the year - Elevator”
2019 “Odyssee” - Theaterstück “Kürbis” Wies - Bühnenbild

Gemeinsam mit dem Kunstverein „Roter Keil“:
2015 Rostfest Symposium
2016 Gotische Halle „Opus Cuneigenum“
2016 Lendwirbel „Kunst im Käfig“
2017 Ausstellung (eröffnet 12. Mai) auf den zuvor von BAN-Recycling (Südwest-Ecke
Idlhofgasse/Ungergasse) genutzten Flächen
2019 Izložba - "Artists as Mentors" - Galerija Karas Zagreb
2019 KEILEIDOSCOPE am Lendwirbel - Performance von Styronauten & Roter Keil

Projekte

Odyssee

Odyssee

"Es ist die Geschichte der großen Liebe, des leidenschaftlichen Begehrens und der Sehnsucht. Es ist die Erzählung des überstandenen Krieges, des Heimat- und Zuflucht-Suchens.

Ein Stoff von spürbarer Aktualität und Sprengkraft, aber auch der Phantasie und des Hoffens. Theater voll von Gefühlen, literarischer Wucht und Poesie. Eine packende und bewegende Geschichte in der einzigartigen Kulisse des Ateliers im Schwimmbad."

Bühnenbild: Maria Schneider

 

Links:

http://www.kuerbis.at/news/odyssee-322.html

https://steiermark.orf.at/tv/stories/2974852/


 

Der Frackzwang

Ein Stück von Günther Brus - umgesetzt von "das Planetenparty Prinzip".
Anlässlich des 80. Geburtstages von Günther Brus gab es im Kunsthaus Weiz eine Ausstellung seiner grafischen Arbeiten. Im Zuge dessen wurde, in zusammenarbeit mit Günther Brus, vom Grazer Theaterperformance Kollektiv “das Planetenparty Prinzip” ein von ihm geschriebenes und erstmalig aufgeführtes Theaterstück umgesetzt.
Nach der Premiere am 28.06.2018 im Kunsthaus Weiz wurde es unter anderem im Steiermarkhof, im Kristallwerk und im MUMOK Wien aufgeführt. Maria Schneider gestaltete das Bühnenbild.

Beteiligte:
Regie: Simon Windisch
Performance: Leonie Bramberger, Nora Köhler, Moritz Ostanek
Livemusik: Julian Werl
Bühne/Ausstattung/Kostüm: Maria Schneider
Regieassistenz: Vera Kopfauf, Clemens Lauermann
Musikkonzept: Julian Werl, Robert Lepenik
Produktionsleitung: Alexandra Schmidt


 

Verschachtelt

Für ihre Abschlussarbeit an der Meisterklasse für Bildhauerei an der Ortweinschule Graz bekam Maria Schneider von der Kulturinitiative „Kürbis Wies“ ein Stipendium das im Frühjahr 2018 in Form eines 6-Wöchigen „artist in residence“ - Aufenthalts stattfand.
Im Schwimmbad Atelier in Wies wurde von der Künstlerin eine Rauminstallation mit Karton umgesetzt. Das zweidimensionale Material wurde in eine räumliche Dreidimensionalität transformiert. Karton, ein gewöhnliches Material, welches täglich seine Nutzbarkeit bestätigt, jedoch kaum bewusst als Material wahrgenommen wird. Es ist Fragil und auch stabil, Wertlos und Wertvoll, Müll und Schatz zugleich.
Der Betrachter soll sich in der Installation in eine ungewohnte, surreale Umgebung begeben, welche die Verschachtelung der Gedankenwelt widerspiegelt. Das aus dem Alltag gewohnte Material, soll in diesem Kontext unterbewusste und chaotische Gedankenkonstrukte verkörpern.

Musik Video zu Elevator
erschienen auf der Bird Of The Year/Raccoon Ralley Split LP
Numavi Records 2017
Link: https://www.youtube.com/watch?v=tla2b7jUTAM
Das Video spielt in der Rauminstallation

Es treten Menschen hervor, die äußerlich ihrer Umwelt angepasst sind, sich dort mit Fernsehen und Tagträumerei die Zeit vertreiben und dazwischen auch immer wieder singend und tanzend der Monotonie entfliehen.
So wie die einfache Musikstrukturierung von Bird Of The Year erst zum hörbaren Klangbild wird indem die unterschiedlichen Charaktere der Band gemeinsam ein musikalisches Konstrukt aufbauen, ist ein Stück Karton aus dem Raumkonstrukt auch nur ein Material, welches täglich seine Nutzbarkeit bestätigt, aber kaum als Material wahrgenommen wird.


 

Desain – Interactive Sound Sculptures

Bildende Kunst trifft auf Design, Skulptur wird zum Medium, Interaktion zur Einladung. Design wird zu einer neuen Sprache, nicht durch Funktion und Form, sondern durch Interaktion und Auseinandersetzung. Es ist eine Einladung zum Dialog.
In der kollaborativen Arbeit, wurden die Schnittstellen zwischen Kunst und Design, digitalen Medien und Interaktion, Sound und Bewegung erforscht und erfahrbar gemacht.
Die interaktiven Skuplturen wurden am Designmonat Graz erstmals Präsentiert und waren 10 Tage lang am Färberplatz zu betrachten. Danach waren sie im Rahmen des Rostfests von 16. bis 18. August 2018 in Eisenerz zu sehen.

Mitwirkende:
Some Designers: Nick Accorne, Valerio Zanini, Niccolla Lecca, Anahi Mayer
Roter Keil: Maria Schneider, Julian Karacsonyi


 

lost and found

lost and found
sich verlieren
sich zerteilen
sich zerfetzen
fragmenteren
zerstückeln
und in den Trümmern verweilen
liegen bleiben
PANIK kriegen
und dann doch
sich wieder fnden

Die Arbeit zeigt die Umsetzung des im Gedicht formulierten Verlierens und Wiederfndens als ein Prozess den der Betrachter in Form einer Rauminstallaton durchlebt. Die Faszinaton dieses Prozesses für die Künstlerin ist sein ständiges und immerwährendes Aufkommen in verschiedensten Bereichen. Von kleinen
Alltagsproblemen bis hin zu Extremsituatonen/Depression. Vom Gegenständliches nicht wieder fnden bis zum Verstand nicht wieder fnden.

 


 

Näharbeiten

Fotografien

Die fotografischen Arbeiten von Maria Schneider sind hier zu finden.


 

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